Der Spediteur Thomas Betz hat vor dem Stuttgarter Landgericht ein umfangreiches Geständnis abgelegt.
Er übernehme die volle Verantwortung für das, was geschehen ist und stehe zusammen mit dem Unternehmen
für die Konsequenzen ein, so Betz.
Dem Spediteur werden Bestechung und Sozialversicherungsbetrug
mit einem Schaden von 50 Millionen Euro vorgeworfen.
Der illegale Einsatz osteuropäischer Fahrer
auf Strecken innerhalb der EU sollen der Hintergrund dafür gewesen sein und das
Unternehmen habe bewusst in Kauf genommen,
damit gegen deutsches Recht verstoßen zu haben.
Betz muss nun mit einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren sowie einer Geldstrafe von über zwei Millionen Euro rechnen.