Als Nichteisenmetall werden alle Metalle außer Eisen bezeichnet sowie Metall-Legierungen, in denen Eisen nicht als Hauptelement enthalten ist bzw. der Anteil an Reineisen (Fe) 50 % nicht übersteigt. Beispiele hierfür sind Kupfer, Aluminium, Zink, Bronze, Messing. Meist wird dafür die Abkürzung „NE-Metall“ verwendet. Wegen ihrer oft auffälligen Farbe werden sie auch als Buntmetalle bezeichnet, allerdings zählen die Weißmetalle ebenso zu den Nichteisenmetallen.  NE-Metalle sind beispielsweise Aluminium, Kupfer, Nickel, Zinn, Zink und Blei usw.

Fe-Schrott ist, einfach erklärt, Schrott aus Eisen oder Legierungen, die hauptsächlich aus Eisen besteht. Dabei gilt, je höher der Eisenanteil, desto besser. Der FE-Schrott gilt nicht umsonst als Sekundärrohstoff. "Der weltweite Verbrauch an Fe-Schrott in der Stahl- und Gießereiindustrie bewegt sich zur Zeit bei etwa 500 Mio. Jahrestonnen", so der Branchenverband bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.

In der Werkstoffkunde gehört Eisen zur Gruppe der Eisenmetalle, die unterteilt ist in Gusseisen und Stahl. Die Unterscheidung beruht darauf, dass Gusseisen einen Kohlenstoff-Gehalt von über 2,06 % hat und nicht plastisch verformbar, insbesondere nicht schmiedbar ist, während Stahl einen Kohlenstoff-Gehalt von deutlich weniger als 2,06 % hat und verformbar, also schmiedbar ist. Diese allein auf den Bestandteilen der Eisenlegierung beruhende Definition ist seit dem frühen 20. Jahrhundert gebräuchlich (Quelle: Wikipedia).

Was vielen nicht bekannt oder nicht bewusst ist, ist Eisen ein Rohstoff, der unendlich recycelt werden kann. Dabei ist Eisen nicht nur Eisen, welches man aus Eisenerz gewinnt. Auch die bereits weiterverarbeiteten Legierungen und die daraus hergestellten Produkte, können nach ihrer Verwendung wieder in ihren Urzustand zurückverwandelt werden. Eisen, Stahl und Stahlerzeugnisse, wie zum Beispiel Eisenbahnschienen oder Fahrzeugkarosserien, werden nach ihrem ersten, zweiten oder vielleicht hundersten Leben, wieder eingeschmolzen und dann gepresst oder gewalzt werden. Sie erhalten so eine neue Form und Verwendung. Dieser Kreislauf kann bei Eisen immer wiederholt werden.

Dadurch ist FE Schrott ein wichtiger Bestandteil der Produktionskette. Altmetall, im einzelnen Eisen-Schrott und FE-Metalle erzielen mittlerweile auf dem Weltmarkt Höchstpreise. Die stetig steigende Nachfrage für Stahl, für die verschiedensten Verwendung, sorgt nach einer ebenso stetig steigenden Nachfrage, die nicht allein durch Eisenerz befriedigt werden können.

Bei den NE-Metallen ist das sogar noch gravierender. Da die Verarbeitung von beispielsweise Aluminium sehr energieintensiv und aufwendig ist, ist der Einsatz von recyceltem Rohstoffen von imenser Bedeutung. So können Ressourcen geschont werden. Dieses Prinzip gilt allgemein für das Recycling.